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Rezensionen Krimi

 

 

Amazon G. Stuth

Sehr guter Krimi, mal was anderes


Schon von der ersten Seite an war ich begeistert von der Schreibweise des Autors. Ohne Sentimentalität wird neben der Krimihandlung auch aus dem Leben des Protagonisten erzählt. Beides ist untrennbar und man ist von beidem gleichermaßen gefesselt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.


 

leseleidenschaft.de buecherloewe

Auf in den Norden

 

"Mein Mann und ich lieben den Norden, für uns ist Dänemark das Traumland, aber auch Norwegen ist bestimmt mal eine Reise wert :-). Und wer einmal in die Augen eines Elches blicken durfte, der wird diesen Blick immer im Gedächtnis haben. 

 

Mein Buchgefühl 

Henry-Sebastian Damaschke nimmt uns in seinem Buch >Elche morden nicht< mit auf die Reise. Die Reise des Lebens !!!

Henrik erlebt gebündelt das, was viele von unseren Mitmenschen durchmachen müssen. Nach einer schweren Erkrankung kann er seinen Job nicht mehr ausüben, nun versucht er sein Glück als Schriftsteller. Seine Ehe ist in die Brüche gegangen und wie leider viel zu oft üblich entsteht daraus ein massives Problem mit der Ex. Plötzlich ist aus einstiger Liebe Hass geworden und eine Gängelei folgt der nächsten. So ähnlich sieht man es allenthalben um sich herum, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht. Wohl dem, der wie Henrik die Möglichkeit findet sich zurückzuziehen.

Für Henrik heißt es fliehen. Fliehen vor der Welt, der Exfrau, den Problemen und vielleicht sogar vor sich selbst. Wer mag das zu beurteilen …

Allerdings ist auch im fernen Norwegen nicht alles >Elch< was den Weg kreuzt. Schnell wird aus dem Wunsch nach Erholung und Vergessen eine wilde Hatz.

Der Schreibstil ist gefällig und so lässt sich das ganze Werk sehr unterhaltsam geniessen. Die Beschreibung der norwegischen Landschaft hat mir gut gefallen und ich hätte mir gewünscht selber im See zu baden.  

Ich habe dieses Buch nicht nur als Krimi gelesen sondern als viel mehr … Gut der kriminelle Aspekt hätte durchaus weiter ausgebaut werden dürfen, da wären bestimmt locker noch einige weitere Seiten zu füllen gewesen ;-). Daher freue ich mich schon sehr auf das neue Werk des Autors. Der nächste Band um Henrik heißt  >Der Tod der Verlegerin<.

Ich vergebe 4 gute Sterne für kurzweilige Unterhaltung."


Amazon H. Handschuhmacher

Ein gelungenes Werk


Der Protagonist, ein Elchliebhaber und pensionierter Rechtsmediziner, steht gerade vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Seine Reise nach Norwegen will er nutzen, um seine Probleme zu verdrängen und mit Whisky zu ertränken.
Seine Freunde haben gerade mit einer brutalen Mordserie zu tun, in die sie ihn mit einbeziehen. Er erkennt erst ziemlich spät, dass diese Morde mit einem alten Freund von ihm in Verbindung stehen und schließlich löst er auch diesen Fall auf.
Er erleidet kurz danach einen schweren Herzinfarkt und erkennt, dass er leben will, und entschließt sich zurück nach Köln zu fliegen und sein Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen.
Doch die Mörderin kann fliehen und will mit ihm in Köln endgültig abrechnen, indem sie seine große Liebe sucht und töten will.
Schließlich kann er ihr ein weiteres Mal das Handwerk legen und sie wird getötet.
Eine rührende Geschichte. Zumal die Morde etwas in den Hintergrund geraten, weil man beim Lesen das Leiden des Protagonisten verfolgt und ihm an jeder Stelle des Buches sagen will: „Du schaffst das! Du bist doch ein toller Kerl!“
Für mich füllt der Protagonist alle Seiten dieses Buches mit seiner charmanten Art und seinem unverkennbaren Humor. Eine tolle Figur für eine Serie. Diese Geschichte ist absolut gut gelungen und ist dafür geeignet, einige Stunden aus dem eigenen Leben zu entfliehen und sich seiner Geschichte anzunehmen.



Facebook Maria Cajetana

 

"Bei Tag und Nacht,
im Wald war alles schön.
Der Weg ist g'rad,
die Wurzeln gut zu seh’n.
Wie ein guter Freund,
ist der Elch für dich …
und du erkennst:
Elche morden nicht!"

 

 

 





"Elche morden nicht", Krimi